Neuwieder WirtschaftsForum on Tour

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Foto © Frank Flügel

Neuwied ist reich an Freizeit- und Kultureinrichtungen

Wenn es um der Begegnung des Fachkräftemangels geht, sind die sogenannten weichen Standortfaktoren ein nicht zu unterschätzendes Argument für den Umzug nach Neuwied.  Konkret geht es um die Frage, was ist rund um den Arbeitsplatz hinaus am Wohnort geboten? Neben Kinderbetreuungsplätzen für arbeitende Eltern und Schulen wird der Freizeitgestaltung eine große Bedeutung beigemessen. „Und genau in diesem Bereich ist Neuwied hervorragend aufgestellt“, ist Frank Wolsfeld überzeugt. Der Sprecher des WiFo-Arbeitskreis Standortentwicklung und zahlreiche Mitglieder blickten kürzlich beim Escape Game 66-Minuten hinter die Kulissen und trafen auf Oliver Grabus. Den wie Frank Wolsfeld zum Ausdruck brachte, „Tausendsassa der Neuwieder Kulturszene“. Seit neustem ist Oliver Grabus Vorsitzender des kurz vor dem Eintrag im Vereinsregister stehenden Vereins Deichstadt-Zeit. Den Vereinszweck brachte Oliver Grabus mit einem simplen Satz auf den Punkt: „Zeigen was Neuwied hat“. Gemeinsam möchte man die Vielfalt der Kultur- und Freizeitangebote fördern, indem man sich unter anderem untereinander vernetzt, für mehr Sichtbarkeit sorgt und an der Stadtentwicklung mitarbeitet. Mit einem „wow“ fühlten sich die WiFo-Mitglieder in ihrer positiven Wahrnehmung Neuwieds bestätigt, als Oliver Grabus den Imagefilm des Vereins vorstellte. Neuwied und die nähere Umgebung hat Pfründe mit denen sich wuchern lässt. Die Eishalle, der Zoo, der Wasserpark, die Deichwelle, Museen und die benachbarte Römerwelt oder der Kletterwald sind einige Alleinstellungsmerkmale. Andere Besonderheiten sind unter anderem das Flipper-Museum, ein Schwarzlicht Minigolf und 66-Minuten.

Anhand des Escape Games unterstrich Oliver Grabus die wirtschaftliche Bedeutung der Freizeiteinrichtungen. Tagestouristen lassen Geld in der Stadt. „Die meisten unserer Besucher gehen nach dem Spiel etwas Essen. Es gibt auch etliche Kunden, die in der Stadt übernachten“, berichtete Oliver Grabus. Er bedauert, dass sich große Teile der Bevölkerung der Angebotsvielfalt ihrer Stadt nicht bewusst sind und diese auch nicht nutzt.  Dieser Einschätzung schließt sich Alexandra Rünz an. Die städtische Wirtschaftsförderin begrüßt deshalb die Gründung der Deichstadt-Zeit und sichert dem Verein die volle Unterstützung der Stadt zu. „Fußläufig von uns stehen 24 Restaurants zur Verfügung“, weiß Oliver Grabus und versteht angesichts von 3 Parkhäusern auch die ewige Diskussion mangelnder Parkplätze nicht. Mit Erstaunen und Respekt für die enthusiastische Leistung der Mitarbeitenden nahmen die WiFo Mitglieder den Aufstieg von 66-Minuten zu einem bedeutenden Wirtschaftsbetrieb mit 23 Mitarbeitern in Voll- und Teilzeit, darunter 4 Auszubildende, zur Kenntnis. Mit über 2.300 5-Sterne Bewertungen auf verschiedenen Portalen, wie Google, Tripadvisor oder Facebook oder bringen die Kunden ihre Begeisterung zum Ausdruck. Mit „Einfach Spaß an der Arbeit“ begründet Oliver Grabus, dass es an Mitarbeitern nicht mangelt. Mit viel Herzblut und der Leidenschaft für Perfektionismus ist das Team in drei Bereichen gut aufgestellt. Neben den Escape Games, die zu den führenden in Deutschland zählen und einem online Live Video Adventure auf Platz 5 in der Weltrangliste, bietet 66-Minuten eine Party-Location mit Catering für 20-70 Leute. Zunehmend nachgefragt sind die Firmenevents, die die Motivation und Zufriedenheit am Arbeitsplatz fördern. „Cyberpanik“ wird extern in den Firmen und mit bis zu 140 Mitarbeitern gleichzeitig, durchgeführt. Bei der „Madita Trilogie“, inklusive Workshop, steht die Teambildung mit abschließendem Coaching im Vordergrund.